Gekleidet wie ein Model

Nicht jedes junge Mädchen kann ein Model werden, und nicht jede Frau ist noch jung genug dazu. Aber man muss es ja nicht gleich werden, es reicht ja, sich an den internationalen Trends zu orientieren und sich dementsprechend zu kleiden. Dabei sehen die Models privat gar nicht mehr nach Models aus und kleiden sich oftmals ganz konträr zu dem, was sie auf den Laufstegen zeigen. Da kommt der flache Treter zum Einsatz genauso wie eine Flohmarkt-Jacke oder der selbstgestrickte Pullover von Mamma.

Doch eine Frau würde gerne so gekleidet sein, wie die Models auf den Laufstegen. Dazu muss sie jedoch nicht unbedingt auch die Röcke von Armani und die Schuhe von Fendi kaufen. Oftmals produzieren großer Hersteller für Massenware die Modelle so ähnlich, dass man sie kaum unterscheiden kann. Und schließlich sind die Laufstege und die Designer richtungsgebend in der Mode. So findet man durchaus in günstigen Decountgeschäften ganz stylische Handtaschen in Großformat genauso wie den letzten Schrei in Sachen High-heels. Auch Kleider, Röche, Swimsuits und Wäsche kann man durchaus stilecht und auf dem letzten Stand für das kleine Geld kaufen.

Doch warum gibt es trotzdem so viele Frauen, die zwar sehr schöne Stücke tragen, aber darin aussehen, als hätten sie nichts besseres gefunden? Es kommt auf das Tragen selber so wie auf die Kombination der Teile an. Und da sollte man die Models auf den Laufstegen genau beobachten, wie die einzelnen Teile zusammen angezogen werden. Farbkombi und Stil müssen perfekt aufeinander abgestimmt sein. Was aber auch ein ganz wichtiger Punkt ist: es reicht nicht, all dieses zu beachten, wenn man sich selber nicht 100%ig darin wohl fühlt und seinen Stil mit hoch erhobenen Kopf selbstsicher trägt. Anziehen alleine reicht nicht.