Kinder als Mode - Model

Nicht immer ist es leicht, wenn ein Kind von einem Agenten der Modewelt 'entdeckt' wird oder aber das eigene Kind sich entscheidet, genau in diese einzutauchen. Wie bei vielen anderen Aktivitäten, die als Kind professionell ausgeübt werden, hat auch das Model-sein seine Vor- und Nachteile, die im Voraus genau bedacht werden sollten.

Der Wunsch, ein Mode-Model zu werden, hat seit Generationen Kinder, junge Mädchen und Männer, gereizt. Ob man das Model-Laufen schon einmal für Freunde, einen Caritas- oder sonstigen Event ausprobiert hat, der Star auf einem Laufsteg zu sein und somit im Mittelpunkt zu stehen bringt viel Aufregung, Spaß, aber auch so manches Nachteil mit sich.

Ein Model zu sein, ist nicht wirklich einfach und für jede/n möglich. Man muss viele Kriterien erfüllen, bevor man überhaupt in eine engere Auswahl gezogen wird. Das 'Schön-sein' ist auch nicht immer leicht, da es zu einem Muss wird und die Erwartung sehr hoch geschraubt sind – oftmals von den Eltern oder auch dem Model selbst. Dabei sind die Eltern immer ein permanenter Teil, der ihrem Kind folgt, es 'dirigiert'. Dabei kann aber auch viel Eifersucht entstehen, sei es von Freunden der Eltern oder des Kindes selbst, eine Vereinsamung ist dabei nicht weit entfernt.

Hat das Kind bzw. der Jugendliche aber Freude am Posieren, sich in den Mittelpunkt zu stellen, in der Öffentlichkeit zu stehen und zieht daraus positives, dann sollte dem Kind nichts in den Weg gestellt werden und eine Unterstützung in jeder Hinsicht gewährleistet sein. Hat sich das eigene Kind dazu entschieden, ein Model zu werden, sollte ein ernsthaftes Gespräch geführt, alle Vor- aber auch Nachteile genau erläutert und dann die Perspektive 'in Angriff' genommen werden. Mit genug 'Rückendeckung' haben junge Leute viel Möglichkeiten.